Ganz einfaches Brot aus Sauerteig

Die ersten Brote aus dem gerade entstandenen Sauerteig werden noch nicht “so richtig”. Man meint, das Brot geht nicht wirklich toll. Mittlerweise habe ich bemerkt, dass das von Mehl zu Mehl, Wasser zu Wasser und je nach Zimmertemperatur anders ist. Vor Jahren war das fünfte Brot das erste “wirklich gute”. Mit dem neu angesetzten Teig werden wir sehen – es schmeckt aber trotzdem schon sehr gut.

Man nimmt von den ca. 1,2 l flüssigem Teig 1 l. Der Rest wird dann gleich wieder gefüttert, damit bald wieder genug Grundteig da ist.

Der Teig wird dann nach und nach mit so viel Mehl verrührt, bis er eine Konsistenz hat, die man kneten kann. Und hier wird alles Gefühlssache: man fügt einfach so viel Mehl hinzu, bis man einen geschmeidigen Teig hat. Für den Anfang würde ich weißes Weizenmehl verwenden, kein Vollkorn, denn damit geht der Teig leichter und erst dann, wenn das Brot wirklich richtig schön geht sollte man mit unterschiedlichen Mehlmischungen und Vollkornmehl experimentieren. Ich arbeite noch ca. einen gestrichenen Esslöffel Salz mit in meinen Teig, aber auch das ist Geschmackssache.

Wenn Ihr dann eine Brotform habt, könnt ihr diese in der Oberschicht einschneiden oder einfach glatt lassen. Man lässt den Teig noch ca. 1-1,5 Stunden gehen (stelle ihn meist in den Backofen nur mit Licht an) und dann wird er gebacken.

Das hier ist also kein Rezept mit “Abmessungen”. In der Vergangenheit habe ich den Teig auch oft weicher gelassen und in einem Topf gebacken. Pizza war auch schon mal dran – einfach den Teig kneten, ausrollen, gehen lassen, belegen und backen.

Backtemperatur … hmmmm … ca. 180°C aber auch da: jeder Ofen ist anders – das muss man rausbekommen.

Beim Bild oben habe ich z.B. Schnittlauch mit ins Brot. Wenn man das Brot mit Kaffee (Pinsel verwenden) aufträgt, dann wird die Kruste knuspriger und braun.

Ich bin mal gespannt, was Ihr zu meinem “ungefähren” Rezept sagt … für mich ist vieles in der Küche Gefühl und es kommen oft ganz spontan neue Sachen auf den Tisch. Und: ja, ich bin neugierig auf eure Kreativität, denn eigentlich ist einem hier kaum eine Back-Grenze gesetzt :-)))

 

Kleinere Brote:

0,8 l Teig + 600 g Mehl

Erstveröffentlichung: 17. 04.2014

Zuletzt aktualisiert am 25.02.2018

Spaghetti Primavera

Dieses Gericht wird Spaghetti Primavera genannt, auf Deutsch: Frühlingsspaghetti, obwohl man sie dann doch in der Regel im Sommer isst, wenn die Tomaten reif sind.

Zutaten für 4 Personen:

  • 800 g Tomaten – wir mögen am liebsten Cocktailtomaten
  • Basilikum
  • ca. 100 ml natives Olivenöl
  • 200 g Mozzarella
  • 1/2 Tl Salz
  • 1/8 Tl schwarzer Pfeffer
  • ca. 120 g Spaghetti pro Person
  • Salz für die Nudeln zum Kochen (sofern man da Salz verwendet)

Übrigens: die Mengenangaben sind rein indikativ – man nimmt, was man da hat und macht je nach Hunger mehr oder weniger Nudeln. Auch beim Öl habe ich einfach einmal ungefähr abgemessen.

Man schneidet die Tomaten in kleine Würfel – bei Cocktail Tomaten reicht halbieren oder vierteln. Der Basilikum wird in Streifen geschnitten. Dann vermischt man Tomaten, Basilikum, natives Olivenöl, Salz und Pfeffer. Auch der Mozzarella wird kleine Würfel geschnitten. Viele mischen auch den Mozzarella mit den Tomaten. Ich mache das nicht, denn nicht alle von uns wollen ihn auf den Nudeln, also wird er dazu gereicht und jeder nimmt sich so viel, wie er will.

Die Tomaten dann einfach über die Nudeln geben und das war es auch schon. Noch einen Tipp: wenn man die Nudeln gekocht hat, nach dem Wasser abgießen etwas Öl über die Nudeln geben und mischen, so kleben sie nicht zusammen.

Minutensteaks in Paprika-Tomatensoße

Zutaten für 4 Personen:

  • 800g Minutensteaks – we kein Fleisch mag, kann große Champignons als Schnitzel in Scheiben schneiden
  • 4 mittlere Zwiebeln
  • 4 mittlere rote Paprika
  • 1 Flasche passierte Tomaten oder geschälte Tomaten (ca. 700 g)
  • 4 El natives Olivenöl
  • schwarze Oliven (ich nehme ca. 10)
  • Salz, Pfeffer

Die Zwiebeln in halbe Ringe und die Paprika in Streifen schneiden. Die Minutensteaks mit Salz und Pfeffer würzen. Das Öl in der Pfanne erhitzen und die Minutensteaks braten. Dann die Minutensteaks auf einen Teller geben und die in Streifen geschnitten Zwiebeln abraten Nach ca. 5 Minuten die in Streifen geschnitten Paprikaschoten hinzugeben und mitbraten. Kurz darauf die Oliven hinzufügen. Wenn die Paprika bissfest gebraten sind, die Tomaten hinzugeben. Dann noch gut 30 Minuten köcheln.

Wir essen meist Reis dazu, aber auch Weißbrot oder Nudeln sind geeignete Beilagen.

Haselnusscreme selber machen

Das geht mit nur 4 Zutaten.

  • 200 g Haselnüsse
  • 250 g Biomargarine
  • 2 El Kakao
  • 4 El Kokosblütenzucker

Die Haselnüsse ca. 7 Minuten bei 180°C im Backofen rösten. Bitte aufpassen, es ist von Ofen zu Ofen unterschiedlich, wie lange es dauert.

Nach dem Rösten kann man so viel wie möglich von der braunen Haut durch Reiben entfernen. Die Haselnüsse ganz fein mahlen. Dann die Margarine schmelzen, die gemahlenen Haselnüsse, den Kakao und den Kokosblütenzucker einrühren. Abkühlen lassen und die Masse dann im Kühlschrank aufbewahren.

Mit der Zeit wird es Variationen hierzu geben.

Nocillo – Nusslikör

Zutaten:

  • 1 l Alkohol
  • ca. 25 grüne Nüsse
  • Gewürzen Zimt, Nelken, Muskatnuss, kleine grüne Zitrone
  • 500 ml Wasser
  • 500 g Zucker

Nüsse vierteln, Zitrone vierteln (wenn man keine Zitrone hat, dann eben keine) und 6 Wochen lang im Alkohol einweichen (am besten ein großes Schraubglas verwenden). Dann Wasser erhitzen, Zucker darin auflösen und erkalten lassen. Den Alkohol filtern und mit dem Zuckersirup mischen.