Tramonti, in den Bergen der Amalfiküste

Tramonti, ein Ort, hoch in den Bergen der Amalfiküste. MEIN Ort. Doch auch er hat sich nach 8 Jahren sehr verändert. Doch lasst ihn mich Euch erst einmal grundsätzlich vorstellen, denn es gibt viele Einzelheiten, die interessant sind und viele Orte, die man von dort aus erreichen kann – tolle Ausflugsziele, die den meisten Menschen wohlbekannt sind.

Tramonti, das sind 13 Dörfer, die in einer Gemeinde zusammengeschlossen sind. Das ist der Ausgangspunkt für den Siegeszug der Pizza in der Welt. Das ist unglaubliche Natur und Ruhe und doch der Zugang zu Orten wie Pompei, Amalfi, Paestum, Positano und vielen anderen. Für mich ist es auch Tintore, eine Rebsorte, die eine besondere Geschichte in meinem Leben gespielt hat.

Nach und nach werde ich diese Themen aufgreifen.
Zugehörige Themen, die geplant sind

  • Amalfi
  • Paestum
  • Pompei
  • Positano
  • Ravello

Was tun, wenn Gurken bitter sind?

Gurken aus dem Garten sind oft bitter, wenn sie Stress ausgesetzt sind. Meist passiert es, wenn sie zu wenig Wasser haben. Doch muss man wirklich alles wegwerfen oder kann man die Bitterstoffe, die ja in größeren Mengen giftig sind, irgendwie entfernen?

Allgemein heißt es: bittere Gurken sind bitter und werden weggeworfen. Mein Gedanke jedoch war: früher hatten alle Pflanzen mehr Bitterstoffe als heute, also muss es doch eine Möglichkeit geben. Wie so oft, kam mir der Zufall wieder einmal zur Hilfe. Ich suchte nach alten Rezepten zum Gurken einlegen und habe dann in einem alten Kochbuch aus dem 19. Jahrhundert in etwa folgendes gelesen:

Die Gurken eine Nacht in Wasser legen. Am nächsten Tag unter laufendem Wasser zuerst das Blütenende und dann das Stielende großzügig abschneiden. Die Gurke unter fließendem Wasser großzügig schälen (also keinen Sparschäler verwenden – es darf ruhig etwas mehr Schale ab). Dann zuerst das Blütenende probieren und wenn das bitter ist, dann kann die Gurke in der Regel weg. Ist es in Ordnung, dann eine Scheibe vom Stielende probieren. Ist auch das gut, kann die Gurke direkt verwendet werden. Schmeckt irgend etwas leicht bitter, wird die Gurke in Scheiben geschnitten und mit Salz bestreut und über Nacht im Salz gelassen. Das Salz entzieht weitere Bitterstoffe. Am nächsten Tag sollte die Gurke in Ordnung sein. Ev. nochmal ein kleines Stück probieren.

Genau das habe ich dann gemacht – mit Gurken, die mir unser Nachbar als “die sind viel zu bitter” beschrieben hat. Zirka ein Drittel war nicht zu retten. Der Rest der Gurken war in Ordnung und wir haben einen wirklich super Gurkensalat gegessen.

Ich möchte aber nochmals unterstreichen: die Gurken dürfen nicht gegessen werden, wenn sie noch bitter sind. Ich selbst würde sie eh nicht runter bringen …